Die „Netzwerkerin“

Volksbank Mittelhessen startet neuen Service in Marburg

Marburg, 22.03.18 - Ein großes persönliches Netzwerk kann sehr hilfreich sein. Das merken viele Menschen spätestens beim ersten Umzug. Mit kompetenter und tatkräftiger Unterstützung lassen sich die kleinen und großen Herausforderungen des Lebens oftmals besser bewältigen. Doch Hand aufs Herz: Wie viele Kontakte zählen Sie zu Ihrem persönlichen Netzwerk? 100, 200 oder vielleicht sogar 500 Menschen? Wie wäre es mit weit mehr als 300.000?

Mit der „Netzwerkerin“ geht die Volksbank Mittelhessen völlig neue Wege. Dieses Angebot macht die genossenschaftliche Idee der gemeinsamen Stärke erlebbar. Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele! Dieser Grundsatz des Gründervaters Friedrich Wilhelm Raiffeisen wird in der Netzwerkerin lebendig. Zum Vorteil aller Mitglieder und Kunden stellt die Volksbank Mittelhessen ihr gesamtes Netzwerk zur Verfügung. Dazu gehören 333.000 Kunden, darunter 21.000 gewerbliche Kunden, 193.000 Mitglieder, 1.300 Mitarbeiter, mehr als 1.000 Vereine und beste Kontakte in die ganze Region.

„Ich löse Ihr Problem, ohne es vorher zu kennen...“, wettet die Netzwerkerin. Sie heißt Kim Winterhoff, ist 22 Jahre alt, gelernte Bankkauffrau und gebürtige aus Marburg-Wehrda. Von ihrem stilvoll eingerichteten „Wohnzimmer“ in der Volksbankfiliale Marburg Mitte aus will sie bei Anliegen fernab vom Bankgeschäft vermitteln und ihre Unterstützung anbieten. Geht es um bezahlbaren Wohnraum in der Universitätsstadt Marburg, um einen Kita-Platz oder die Suche nach dem besten Handwerker – Kim Winterhoff stellt die notwendigen Kontakte her, legt sich für die Mitglieder und Kunden ins Zeug und bietet Lösungen an.

Dabei greift sie auch auf ein umfangreiches digitales Netzwerk zurück. So ist sie selbstverständlich über neue Medien wie Instagram oder über die Website www.vb-mittelhessen.de/netzwerker erreichbar.

Die Netzwerkerin in Marburg: Kim-Malin Winterhoff
Die Netzwerkerin: Kim-Malin Winterhoff

In Gießen hat sich das Konzept bereits bewährt

Die Idee des Netzwerkers wurde erstmals in Gießen umgesetzt. Hier ist es der junge Jonas Thorn, der bereits einige spektakuläre Erfolge vorzuweisen hat. So vermittelte er zum Beispiel 1.500 Liter Pflanzenöl von einem Landwirt zu einem anderen. Dutzende Male war er seit seinem Start im letzten Jahr in Sachen Wohnungs- und Kitasuche erfolgreich. Einer Dame, die ihre Mutter rund um die Uhr pflegt, vermittelte er stundenweise Unterstützung. Kein Wunsch, kein Anliegen scheint angesichts des großen Netzwerkes unmöglich. Daher wettet auch er, Probleme zu lösen, ohne sie vorher zu kennen.

Der Service bleibt kostenfrei

„Grundsätzlich wollen wir an diese Dienstleistung kein Preisschild kleben. Schließlich geht es uns in erster Linie darum, die Idee der genossenschaftlichen Stärke gerade bei der jungen Zielgruppe noch bekannter zu machen. Wenn wir mit unserer Vermittlung erfolgreich sind, lassen wir den Kunden entscheiden, ob ihm die Hilfe etwas wert war oder nicht“, erläutert Dr. Lars Witteck, Generalbevollmächtigter der Volksbank Mittelhessen.

„In Gießen haben wir bereits sehr gute Erfahrungen gemacht. Wir glauben, dass sich auch in der Universitätsstadt Marburg sehr viele Menschen, die zum Beispiel gerade zugezogen sind, eine solche Unterstützung wünschen. Ich drücke daher unserer neuen Netzerwerkerin für den Start alle Daumen.“