Heimliche Helden 2017

Abstimmung über den Publikumspreis

Wahl des Superhelden 2017

Matthias Bingel aus Weimar - nominiert von der Rugby Union Marburg e.V.

Matthias Bingel

Matthias Bingel ist seit 2005 im Vorstand des Sportvereins aktiv. Er liebt Rugby und ist ein passionierter Vereinsmeier. Für sein großes Engagement bei der Versorgung der Spieler und Fans wurde er von seinen Kameraden bereits mit der Goldenen Würstchenzange ausgezeichnet. Auch bei dem vom Verein organisierten Nachtmarathon und dem Lahntallauf ist er der Mann für das leibliche Wohl und natürlich der Erste beim Aufbau, der Letzte beim Abbau. Zum Aufgabengebiet von Matthias Bingel gehören auch der Fahrdienst der Kinder zum Training oder Auswärtsspielen, das Organisieren von Containern, in denen sich die Spieler nun umziehen können, und das Knüpfen von Kontakten zu anderen Vereinen in ganz Hessen. In diesem Jahr konnte er erreichen, dass einige Vereinskinder beim Länderspiel mit der deutschen Nationalmannschaft einlaufen konnten. Ganz nebenbei ist der berufstätige Familienvater auch Vorsitzender bei der Feuerwehr und Vorstand im Wanderclub Frohsinn Oberweimar.

Matthias Bingel bei der Verleihung der Heimlichen Helden am 19. Mai 2017

v.l.n.r.: Dr. Lars Witteck, Matthias Bingel, Sabine Bingel, Harald Kühn, Lars Eidam

Übersicht aller Nominierten für den Publikumspreis

Marion Breu aus Marburg

Marion Breu aus Marburg - nominiert von I See - Gesellschaft für innovative Schulevaluation und -entwicklung e.V.

Marion Breu

Vor 5 Jahren besuchte Frau Breu in ihrem Urlaub zwei Wochen ein Kinderheim in Kenia, das von dem Verein „I See - Gesellschaft für innovative Schulevaluation und -entwicklung e.V.“ unterstützt wird. Dort wuchsen ihr die Kinder sehr ans Herz und sie erkannte das Elend, das diese durch Missbrauch, Vernachlässigung und Kriminalität bereits in jungen Jahren erfahren haben.
Mit kulturellen Veranstaltungen und engagierter Öffentlichkeitsarbeit ist sie in dem Verein aktiv, um Spendengelder zu akquirieren, mit denen der Verein die Schulkosten der Kinder und die Gehälter der Angestellten in Kenia finanzieren kann, da das Kinderheim ohne staatliche Unterstützung auskommen muss.

Stefanie Buske aus Karben

Stefanie Buske aus Karben - nominiert vom Reit- und Fahrverein Karben e.V.

Stefanie Buske

Neben ihrer Vorstandstätigkeit stellt Stefanie Buske immer besondere Aktionen auf die Beine, um den Reitsport und die Jugendarbeit zu fördern. So organisierte sie einen „Tag der offenen Stalltür“ mit mehr als 600 Besuchern und lud verschiedene Kindergartengruppen ein, um den ganz kleinen Kindern einen angstfreien Zugang zum „Partner Pferd“ zu ermöglichen. Die Resonanz war so überwältigend, dass daraus schon das nächste Projekt entstand: Mit dem „Pferdetag für Kindergärten“ hat Frau Buske es sich zum Ziel gesetzt, allen 13 Karbener Kindergärten bei einem Schnuppertag die Tiere, ein Stück Natur und die Landwirtschaft näherzubringen. Im Anschluss an den Besuch im Verein erhält der Kindergarten ein Lernpaket mit einem großen Holzpferd und vielen Materialien, so dass die Erlebnisse und Erfahrungen auch im Kindergarten fortgeführt werden können.
Die hauptberufliche Tierärztin motiviert die Mitglieder ihres Reitvereins und lässt sich ständig neue Projekte einfallen, die dann mit Engagement rasch in die Tat umgesetzt werden.

Hilmar Eiser aus Hungen

Hilmar Eiser aus Hungen - nominiert vom Förderverein Mittelpunkt-Grundschule Hungen e.V.

Hilmar Eiser aus Hungen

Aufgrund des großen Flüchtlingsansturms entschied sich der Rentner, auf seinen wohlverdienten Ruhestand zu verzichten und als Lern-Pate an der Mittelpunkt Grundschule Hungen aktiv zu werden. Innerhalb weniger Wochen waren 14 Kinder aus unterschiedlichen Herkunftsländern nach Hungen gekommen. Hilmar Eiser unterstützt und begleitet die teilweise traumatisierten Flüchtlingskinder und steht viele Stunden wöchentlich zur Verfügung. Er vermittelt den Kindern Deutschkenntnisse, aber auch wichtige Verhaltensregeln, die bei uns gelten. Auch für die Eltern ist er ein geduldiger Ansprechpartner. Auf eigene Kosten stattete er sein Lern-Patenkind zum Beispiel mit Schulutensilien und festen Schuhen für den Winter aus. Auch nach dem Schulwechsel in eine weiterführende Schule begleitet Eiser sein Lern-Patenkind und bietet den geflüchteten Kindern eine wichtige Kontinuität, die sie schon in ihrer Heimat vermissten und in der Fremde umso mehr benötigen.
„Hilmar Eiser ist ein gutes Beispiel für gelebtes soziales Engagement“, beschreiben ihn seine Vereinskameraden.

Klaus Emmerich aus Sterzhausen

Klaus Emmerich aus Sterzhausen - nominiert vom BC Pharmaserv Marburg e.V.

Klaus Emmerich

Klaus Emmerich, der früher selber als Torhüter erfolgreich war, ist eine wichtige Stütze für die geistig und körperlich behinderten Spieler des BC Marburg. Sein Sohn Kim wurde mit dem Downsyndrom geboren und hatte viel Spaß am Fußball, der von den Behinderteneinrichtungen in Marburg organisiert wurde. Als die Gruppe sich aus organisatorischen Gründen aufzulösen drohte, setzte Klaus Emmerich sich für die Sportler ein und integrierte die gehandicapten Spieler in den BC Marburg. Schon bald weckte er bei den körperlich und geistig behinderten Fußballspielern auch ein Interesse am Basketball und auch aus dem Handicap-Basketball-Team kamen Spieler zusätzlich in die Fußballmannschaft. Schnell entstand eine große Gemeinschaft, in der die Spieler eine sportliche Heimat und Freunde fanden. Und auch sportliche Erfolge blieben nicht aus: Klaus Emmerich begleitete 2016 das Basketballteam als Headcoach zu den Special Olympics. Dort betreute er die Spieler rund um die Uhr und feierte schließlich mit Ihnen die Silber- und Bronzemedaille.

Franz Gabriel aus Steinfurth

Franz Gabriel aus Steinfurth - nominiert vom Heimat- und Geschichtsverein Steinfurth „Die Rosisten“ e.V.

Franz Gabriel

Trotz seines hohen Alters und persönlicher Schicksalsschläge ist der 90jährige Franz Gabriel ein Optimist und ein gutes Beispiel für die Jugend. Als Gründungsmitglied des Heimat- und Geschichtsvereins war der rüstige Rentner unzählige Male bei der „Aktion Schmutzfink“ dabei und hat sich am Müllsammeln in Bad Nauheim beteiligt. Das Steinfurther Rosenfest begleitet er seit 1949 als Helfer und treibender Organisator. Das Steinfurther Rosenmuseum gäbe es ohne Franz Gabriel nicht, dem es am Herzen lag, historische Gegenstände für die Nachwelt aufzuheben. Auch im Kultur- und Sportausschuss, der Seniorengemeinschaft und dem Verein Menschen in der Nähe engagiert Gabriel sich und leistet wichtige Vereinsarbeit und Nachbarschaftshilfe.
Als sei dies alles nicht genug, engagierte sich Franz Gabriel viele Jahre als Ortsvorsteher, übernahm das Ortsgericht, half beim Blumenschmuckwettbewerb und kümmert sich um den Vereinsschaukasten. Die in den letzten Jahrzehnten angesammelten Stunden ehrenamtlicher Tätigkeit lassen sich nicht zählen.

Tilli Gröninger aus Florstadt

Tilli Gröninger aus Florstadt - nominiert von Grüne Damen Wetterau e.V.

Tilli Gröninger

Seit über 10 Jahren ist die 80 jährige Grüne Dame im Marie Jucharz Haus in Florstadt ehrenamtlich aktiv. Sie besucht die Bewohner der Pflegeeinrichtung, übernimmt für sie kleine Besorgungen, backt ihnen einen Kuchen zum Geburtstag, begleitet zum Gottesdienst und ist ein Ansprechpartner für alle Situationen.
Frau Gröninger, die selber gesundheitlich beeinträchtigt ist, investiert nicht nur viel Zeit, sondern auch eigenes Geld. „Der Händedruck, das „Danke“ macht mich reich“, sagt die Heimliche Heldin.

Francoise Höhnle aus Lich

Francoise Höhnle aus Lich - nominiert vom Forum für Völkerverständigung Lich e.V.

Francoise Höhnle

Die gebürtige Französin, Germanistin und Hochschullehrerin lebt seit 1974 in Deutschland. Sie selber und auch ihre Kinder haben am eigenen Leib die Schwierigkeiten und Probleme der Integration in die Gesellschaft und das deutsche Schulsystem kennengelernt. Kurzerhand gründete sie 1975 gemeinsam mit anderen Eltern die Hausaufgabenbetreuung an der Steinbacher Grundschule. Hier widmete sie sich förderungsbedürftigen Kindern und Jugendlichen, die sozial benachteiligt waren oder Sprachprobleme hatten.
Seit nun 20 Jahren engagiert sich Francoise Höhnle in Lich für Familien von Arbeitsmigranten und Flüchtlingen. Sie erteilt Deutschunterricht und Nachhilfe in anderen Fächern, setzt sich für Schüler ein, die in Sonder- oder Hauptschulen eingestuft werden sollen und nimmt dafür heftige Konflikte mit Lehrern und Schulleitern in Kauf. In den letzten zwei Jahren arbeitet sie am Info-Point von „Asyl in Lich“ und konnte dort dank ihrer Sprachkenntnisse wichtige Hilfestellungen leisten. Beim Projekt „Internationaler Garten“ des Forums für Völkerverständigung verwaltet sie die 17 Parzellen, die Geringverdienern und Migranten zur Verfügung gestellt werden.

Tom-Niklas Krämer aus Ehringshausen

Tom-Niklas Krämer aus Ehringshausen - nominiert vom FC 1926 Werdorf e.V.

Tom-Niklas Krämer

Ein ganz junger Held ist der erst 18jährige Tom-Niklas Krämer, der selbst aktiver Kicker im FC Werdorf ist. Er kümmert sich in vielen Stunden pro Woche um die Jugendarbeit des Vereins und hat neben der Schule eine Ausbildung als Juniorcoach abgeschlossen. Auch unbeliebte Tätigkeiten übernimmt der engagierte junge Mann, so ist er auch als Schiedsrichter im Verein aktiv.
Vor zwei Jahren hat Tom-Niklas es geschafft, seine früheren gleichjungen Mannschaftskollegen, die inzwischen mit dem Fußballspielen aufgehört hatten, zu motivieren, wieder als Freizeitsportler dabei zu sein.
Ihm verdankt es der Verein, dass es seit vielen Jahren wieder eine eigene A-Jugendmannschaft gibt.

Monika Krombach aus Lollar

Monika Krombach aus Lollar - nominiert vom Hobby- und Kunstkreis Lollar e.V

Monika Krombach

Monika Krombach setzt sich im Hobby- und Kunstkreis Lollar für die Förderung sozialschwacher Kinder ein. Mit ihnen führt sie regelmäßig kostenfreie Bastelnachmittage durch, bei denen sich die Teilnehmer künstlerisch so richtig austoben können. Seit einiger Zeit nehmen auch Flüchtlingskinder an den Veranstaltungen teil, was für Frau Krombach eine Herausforderung und gleichzeitig ein tolles Erlebnis ist. Dabei stellte sie fest, dass der Vater eines syrischen Kindes selber ein begnadeter Künstler ist, den sie gleich in die Arbeit mit den Kindern einband und eine Ausstellung in den Vereinsräumen organisierte. Dank der beherzten zupackenden Art von Frau Krombach ist die syrische Familie inzwischen in das Vereinsleben eingebunden und fühlt sich in der neuen Heimat sehr wohl.

Elke Römer aus Pohlheim

Elke Römer aus Pohlheim - nominiert vom Diakonisches Werk Gießen

Elke Römer aus Pohlheim

Frau Römer ist seit fast 11 Jahren in der Bahnhofsmission in Gießen tätig. Zwei Nachmittage in der Woche ist sie dort zu finden und unterstützt Gäste und Reisende, Menschen, denen es nicht gut geht, die ohne Wurzeln sind, aus anderen Ländern zu uns kommen und Unterstützung benötigen.
Zudem organisiert sie den jährlichen Tag der Bahnhofsmission, war lange Jahre Schöffin am Gießener Landgericht, ist im TV 07 Watzenborn-Steinberg und dem Wanderverein VHC Linden Pohlheim ein wichtiger Helfer.

Renate Schlienbecker aus Lohra

Renate Schlienbecker aus Lohra - nominiert vom Familien- und Seniorenrat der Stadt Lohra e.V.

Renate Schlienbecker

Frau Schlienbecker ist 68 Jahre und lebt mit ihrem Mann, ihrer Tochter, dem Enkelkind sowie einem pflegebedürftigen Elternteil unter einem Dach. Das gegenseitige Helfen ist für sie selbstverständlich und so setzt sie sich neben ihren familiären Verpflichtungen auch im Familien- und Seniorenrat der Stadt Lohra ein. Hier hat sie es sich mit ihren Vereinskameraden zum Ziel gesetzt, älteren Mitbürgern und Familien ein vielseitiges Angebot an Veranstaltungen, Vorträgen und Kontakten zum Rest der Gemeinde zu bieten. Im Verein ist sie eine wichtige Stütze. So backt sie Kuchen für Veranstaltungen des Vereins und der Gemeinde, übernimmt die Organisation und Küchenarbeit, unterstützt bei den gemeinsamen Frühstücken mit der Arbeiterwohlfahrt, dekoriert die Tische, koordiniert den Auf- und Abbau und ist natürlich rund um die Uhr Ansprechpartner für jedes Mitglied. Für hilfsbedürftige Menschen übernimmt sie Einkäufe, begleitet sie bei Arztbesuchen und ist telefonisch jederzeit für sie erreichbar.

Prof. Dr. Ulf Sibelius aus Gießen

Prof. Dr. Ulf Sibelius aus Gießen - nominiert vom Förderverein Palliativ Pro e.V.

Prof. Dr. Ulf Sibelius

Hauptberuflich leitet Professor Sibelius die Station für Schwerstkranke an der Uniklinik Gießen. In seiner Freizeit engagiert sich der Mediziner ehrenamtlich im Vorstand des Fördervereins Palliativ Pro.
Professor Sibelius hat das Palliativnetz in Gießen entscheidend mit aufgebaut und setzt sich beherzt dafür ein, dass schwerst- und unheilbar erkrankte Menschen bis zum unvermeidbaren Ende begleitet und unterstützt werden. Aber nicht nur die Patienten stehen in seinem Fokus. Aus seiner täglichen Erfahrung kennt er die Sorgen und Nöte, die die Angehörigen bewegen und ist für diese ein wichtiger Ansprechpartner. Gemeinsam mit dem Verein Palliativ Pro kümmert er sich um die Ausbildung von Pflegepersonal und legt dabei auch einen wichtigen Schwerpunkt auf die Seelsorge.
In seinem täglichen Handeln stehen der Mensch und der würdevolle und selbstbestimmte Umgang mit dem Patienten im Mittelpunkt. Auch wenn keine Heilung mehr möglich ist, möchte Professor Sibelius dem Patienten eine möglichst hohe Lebenszufriedenheit, Lebensqualität und Selbstständigkeit erhalten.

Petra Wagenseil aus Oberkleen

Petra Wagenseil aus Oberkleen - nominert vom Förderverein der Grundschule in Oberkleen e.V.

Petra Wagenseil

Petra Wagenseil engagiert sich besonders herzlich für Flüchtlingskinder und unterstützt sie bei der Integration und in der Sprachentwicklung. Ganz besonders hat sie sich einem 7jährigen Mädchen aus Somalia angenommen. Mit ihr lernt sie die deutsche Sprache, übt gängige Kommunikationsmuster, hilft bei den Hausaufgaben und hat sogar eigene Lern- und Spielmaterialien entwickelt. Dank der regelmäßigen Treffen und der spielerischen Herangehensweise hat sie schnell das Vertrauen des Kindes gewonnen und ist zu einer wichtigen Ansprechpartnerin geworden.

Ilse Ziegler aus Grünberg-Weitershain

Ilse Ziegler aus Grünberg-Weitershain - nominiert vom Gesangverein Liederkreis Weitershain e.V.

Ilse Ziegler

Ilse Ziegler ist seit Jahrzehnten im sozialen Bereich engagiert. Sie setzt sich für die Belange der Weitershainer Bürger ein und gründete schon Anfang der 90er Jahre den „Kinderladen“ – einen Verein zur Kinderbetreuung. Hier leistete sie unzählige ehrenamtliche Stunden, um Müttern Familie und Berufstätigkeit zu ermöglichen.
Vor einiger Zeit hat sie sich auch einer afghanischen Flüchtlingsfamilie angenommen, die im Nachbarort untergebracht wurde. Frau Ziegler schloss sich dem ehrenamtlichen Flüchtlingshelferkreis an und setzte alles daran, der Familie die Integration einfacher zu machen. So brachte sie den jungen Afghanen mit in ihren Chor, der inzwischen gerne dort teilnimmt, unterstützte die Familie bei Behördengängen, half beim Lernen der deutschen Sprache und sorgte dafür, dass die Kinder die Theo-Koch-Gesamtschule in Grünberg besuchen können. Da die Familie auch eine Wohnung benötigte, zog Frau Ziegler kurzerhand aus ihrem eigenen Haus aus und überließ dieses ihrer Paten-Familie. Seither wohnt sie selber in den Räumen über ihrer Arztpraxis und kommentiert dies nur mit den Worten „ich wollte mich im Alter ohnehin verkleinern“.
Frau Zieger ist zudem Mitglied im Ortsbeirat, im Arbeitskreis Dorferneuerung, beim VDK, Schöffin beim Ortsgericht und Vorstandsmitglied im Reitverein.


Alfred Zutt aus Leun

Alfred Zutt aus Leun - nominiert vom Natur- und Vogelschutzverein Biskirchen e.V.

Alfred Zutt

Herr Zutt gehört zu den Gründungsmitgliedern des Vereins und kann auf über 36 Jahre Vorstandstätigkeit in unterschiedlichen Vereinen zurückblicken. Nicht nur im Naturschutz ist er aktiv. Es scheint, als gäbe es keinen Verein in der Gemeinde Biskirchen, bei dem er nicht mitgemischt hat: ob Nabu, Naturlandstiftung, Gemeinschaftskreis, Gesangverein und Turn- und Sportgemeinde – auf Alfred Zutt ist immer Verlass. Er organisierte zahlreiche Exkursionen des NuV, war Ortsbeauftragter für den Vogelschutz, gab sein Wissen in vogelkundlichen Beobachtungen weiter, betreute über 450 Nistkästen und hat unendlich viele Schwalben gezählt.