Das ändert sich 2018

10 Dinge, die Sie für das neue Jahr wissen sollten

1. Das Kindergeld steigt

Ein Plus gibt's 2018 beim Kindergeld. Für das erste und zweite Kind erhalten Eltern künftig 194 Euro, für das dritte 200 Euro und ab dem vierten Kind dann jeweils 225 Euro.

2. Reformen im Mutterschutz

Werdende Mütter dürfen ab 2018 auch an Sonn- und Feiertagen arbeiten, sofern sie es möchten und keine ärztlichen Einwände bestehen. Bis jetzt war das schwangeren Frauen gesetzlich untersagt.

3. Erhöhung der Renten um 3%

Ab dem 01. Juli 2018 sollen die Rentenbezüge um 3% angehoben werden. Voraussetzung ist allerdings, dass sich die Löhne so entwickeln werden, wie derzeitig prognostiziert. Mit einer Entscheidung wird im Frühjahr 2018 gerechnet.

4. Auch im Urlaub netflixen

Ab 20. März 2018 lassen sich Filme und Musik via Netflix, Amazon Prime und Co. auch im EU-Ausland streamen! Anbieter dürfen keine zusätzlichen Gebühren erheben.

5. Staatliche Zulagen für die Riesterrente steigen

Der Staat unterstützt die private Altersvorsorge ab 2018 mit einem höheren Zuschuss. So wird die Grundzulage für die Riesterrente von 154 Euro auf 175 Euro erhöht.

6. Teure Arbeitsmittel steuerlich geltend machen

Bislang konnten Sie verhältnismäßig teure Arbeitsmittel, wie beispielsweise Laptop oder Smartphone, bis zu 410 Euro steuerlich geltend machen. Im neuen Jahr steigt dieser Betrag auf bis zu 800 Euro.

7. Die Steuererklärung wird einfacher

Endlich weniger Papierkram ab 2018! Für viele Ausgaben müssen keine Belege mehr eingereicht werden. Zudem verlängert sich die Abgabefrist für das Steuerjahr 2018 um zwei Monate auf den 31. Juli. Aber Achtung! Auch das ändert sich: Wer zu spät abgibt, muss mitunter mit Strafzahlungen rechnen.  

8. Änderungen im Bauvertragsrecht

Private Bauherren können Verträge mit Bauunternehmern künftig innerhalb von 14 Tagen widerrufen. Außerdem müssen die Bauverträge detailliere Informationen, klare Fristen und Begrenzungen von Abschlagszahlungen enthalten.

9. Neuberechnung der KfZ-Steuer

Ab 1. September müssen Neuwagen eine strengere Schadstoffklasse erfüllen und auch die Abgasuntersuchung wird im neuen Jahr deutlich verschärft. Zur Ermittlung der realitätsnäheren CO2-Werte wird der neue WLTP-Testzyklus angewendet. Dadurch wird sich voraussichtlich die KfZ-Steuer erhöhen.

10. Mehr Transparenz bei Lohnunterschieden

In Unternehmen ab 200 Mitarbeitern hat jeder künftig einen Auskunftsanspruch über die Bezahlung ihrer Kollegen bei einer gleichartigen Tätigkeit. Dies ist als ein weiterer Schritt in Richtung Lohngleichheit zwischen Männern und Frauen geplant.

Sie haben weitere Fragen, was sich für Sie und Ihre Finanzen ändern wird? Sprechen Sie uns gerne an!