In bester Begleitung Richtung Zukunft

Wir beraten Sie zum Thema Nachhaltigkeit

Das Thema Nachhaltigkeit ist mehr als ein Megatrend. Veränderte Marktbedingungen, zunehmende Regulatorik und veränderte Kundenbedürfnisse haben einen zunehmenden Einfluss auf alle Wirtschaftsbereiche. Die Zukunftsfähigkeit in ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekten wird zur strategischen Kernaufgabe. Auch für den regionalen Mittelstand entwickelt sich die nachhaltige Transformation zu einem Wettbewerbsfaktor mit Herausforderungen und Chancen.

NachhaltigkeitsDialog

Wir sind uns unserer besonderen Rolle als starker Partner des Mittelstands in der Region bewusst, auch im Rahmen der nachhaltigen Transformation. Mit unserem NachhaltigkeitsDialog bieten wir Beratung auf Augenhöhe und verstehen uns als Impulsgeber. So möchten wir Sie auf Ihrem Weg unterstützen und Zukunftsperspektiven aktiv mitgestalten.

Nachhaltigkeit im Unternehmenskontext

EU Green Deal

Globalisierung, Klimawandel, Digitalisierung, Ressourcenknappheit und demografischer Wandel – diese Megatrends prägen unsere Zeit und fordern von allen gesellschaftlichen Akteuren ihren Beitrag zur Bewältigung zu leisten. Dies spiegelt sich auch in aktuellen politischen Entscheidungen wider, die neue Anforderungen an Unternehmen stellen. Der 2019 von der EU beschlossene Green Deal trägt diesen Herausforderungen Rechnung und definiert Kriterien für nachhaltiges Wachstum der Wirtschaft...

Mehr zum EU Green DealEU Green Deal

Mit dem europäischen Grünen Deal soll der Übergang zu einer modernen, ressourceneffizienten und wettbewerbsfähigen Wirtschaft geschaffen werden, die

  • bis 2050 keine Netto-Treibhausgase mehr ausstößt,
  • ihr Wachstum von der Ressourcennutzung abkoppelt,
  • niemanden, weder Mensch noch Region, im Stich lässt.

EU-Aktionsplan

Der EU-Aktionsplan für ein nachhaltiges Finanzwesen ist Teil umfassenderer Bemühungen, Finanzfragen und die spezifischen Erfordernisse der europäischen und der globalen Wirtschaft zum Nutzen des Planeten und unserer Gesellschaft miteinander zu verknüpfen. Die EU hat dazu 2018 zehn Kernbereiche definiert, aus denen sich konkrete Vorgaben für den europäischen Wirtschaftsraum ableiten...

Mehr zum EU-Aktionsplan
EU-Aktionsplan für ein nachhaltiges Finanzwesen
Neuausrichtung der Kapitalflüsse hin zu einer nachhaltigeren Wirtschaft
Um die Klima - und Energieziele der EU bis 2030 zu erreichen, muss eine Lücke von jährlich 180 Mrd. EUR geschlossen werden.
Schaffung einer widerstands- und wettbewerbsfähigeren Wirtschaft aufgrund effizienterer Produktionsabläufe und durch eine Umwandlung in ein umweltfreundlicheres Kreislaufsystem.
Einbettung der Nachhaltigkeit in das Risikomanagement
Begrenzung der finanziellen Auswirkungen von ökologischen und sozialen Risiken.
Angemessene Berücksichtigung von Umwelt-, Governance- und sozialen Risiken durch den Finanzsektor bei der Risikoanalyse.
Förderung von Transparenz und Nachhaltigkeit
Transparenz als Grundlage, damit die Finanzmarktteilnehmer die langfristige Wertschöpfung von Unternehmen und ihr Management von Nachhaltigkeitsrisiken angemessen bewerten können.
Unternehmen in eine nachhaltigere und langfristigere Richtung lenken.
Im EU-Aktionsplan festgelegte Inhalte
1TaxonomieEinrichtung eines EU-Klassifikationssystems für nachhaltige Tätigkeiten
2StandardsSchaffung von Normen und Kennzeichen für umweltfreundliche Finanzprodukte
3Nachhaltige ProjekteFörderung von Investitionen in nachhaltige Projekte
4Financial AdviceEinbeziehung der Nachhaltigkeit in die Finanzberatung
5BenchmarksEntwicklung von Nachhaltigkeitsbenchmarks
6NachhaltigkeitsratingsBessere Integration von Nachhaltigkeit in Ratings und Marktanalysen
7NachhaltigkeitspflichtenKlärung der Pflichten institutioneller Anleger und Vermögensverwalter
8AufsichtsvorschriftenBerücksichtigung der Nachhaltigkeit in den Aufsichtsvorschriften
9OffenlegungspflichtenStärkung der Vorschriften zur Offenlegung von Nachhaltigkeitsinformationen und zur Rechnungslegung
10UnternehmensführungFörderung einer nachhaltigen Unternehmensführung und Abbau von kurzfristigem Denken auf den Kapitalmärkten
Quelle: Parmenas Group und Terra Institute (2021)

Der Aktionsplan zielt insbesondere darauf ab,

  • die Kapitalflüsse auf nachhaltige Investitionen umzulenken, um ein nachhaltiges und integratives Wachstum zu erreichen
  • finanzielle Risiken, die sich aus dem Klimawandel, der Ressourcenknappheit, der Umweltzerstörung und sozialen Problemen ergeben, zu bewältigen
  • Transparenz und Langfristigkeit in der Finanz- und Wirtschaftstätigkeit zu fördern.

Insbesondere die Taxonomie-Verordnung, Offenlegungs-Verordnung und die Berichtspflichten üben direkten Einfluss auf Unternehmen aus, die Schritt für Schritt in der Praxis Anwendung finden. Es empfiehlt sich für Unternehmen, mit Blick auf die neuen Regelungen für das Jahr 2023, frühzeitig Maßnahmen zu ergreifen.

EU-Aktionsplan

Der EU-Aktionsplan für ein nachhaltiges Finanzwesen ist Teil umfassenderer Bemühungen, Finanzfragen und die spezifischen Erfordernisse der europäischen und der globalen Wirtschaft zum Nutzen des Planeten und unserer Gesellschaft miteinander zu verknüpfen. Die EU hat dazu 2018 zehn Kernbereiche definiert, aus denen sich konkrete Vorgaben für den europäischen Wirtschaftsraum ableiten...

Mehr zum EU-Aktionsplan
EU-Aktionsplan für ein nachhaltiges Finanzwesen
Neuausrichtung der Kapitalflüsse hin zu einer nachhaltigeren Wirtschaft
Um die Klima - und Energieziele der EU bis 2030 zu erreichen, muss eine Lücke von jährlich 180 Mrd. EUR geschlossen werden.
Schaffung einer widerstands- und wettbewerbsfähigeren Wirtschaft aufgrund effizienterer Produktionsabläufe und durch eine Umwandlung in ein umweltfreundlicheres Kreislaufsystem.
Einbettung der Nachhaltigkeit in das Risikomanagement
Begrenzung der finanziellen Auswirkungen von ökologischen und sozialen Risiken.
Angemessene Berücksichtigung von Umwelt-, Governance- und sozialen Risiken durch den Finanzsektor bei der Risikoanalyse.
Förderung von Transparenz und Nachhaltigkeit
Transparenz als Grundlage, damit die Finanzmarktteilnehmer die langfristige Wertschöpfung von Unternehmen und ihr Management von Nachhaltigkeitsrisiken angemessen bewerten können.
Unternehmen in eine nachhaltigere und langfristigere Richtung lenken.
Quelle: Parmenas Group und Terra Institute (2021)
Im EU-Aktionsplan festgelegte Inhalte
1 Taxonomie
Begrenzung der finanziellen Auswirkungen von ökologischen und sozialen Risiken
2 Standards
Schaffung von Normen und Kennzeichen für umweltfreundliche Finanzprodukte
3 Nachhaltige Projekte
Förderung von Investitionen in nachhaltige Projekte
4 Financial Advice
Einbeziehung der Nachhaltigkeit in die Finanzberatung
5 Benchmarks
Entwicklung von Nachhaltigkeitsbenchmarks
6 Nachhaltigkeitsratings
Bessere Integration von Nachhaltigkeit in Ratings und Marktanalysen
7 Nachhaltigkeitspflichten
Klärung der Pflichten institutioneller Anleger und Vermögensverwalter
8 Aufsichtsvorschriften
Berücksichtigung der Nachhaltigkeit in den Aufsichtsvorschriften
9 Offenlegungspflichten
Stärkung der Vorschriften zur Offenlegung von Nachhaltigkeitsinformationen und zur Rechnungslegung
10 Unternehmensführung
Förderung einer nachhaltigen Unternehmensführung und Abbau von kurzfristigem Denken auf den Kapitalmärkten
Quelle: Parmenas Group und Terra Institute (2021)

Der Aktionsplan zielt insbesondere darauf ab,

  • die Kapitalflüsse auf nachhaltige Investitionen umzulenken, um ein nachhaltiges und integratives Wachstum zu erreichen
  • finanzielle Risiken, die sich aus dem Klimawandel, der Ressourcenknappheit, der Umweltzerstörung und sozialen Problemen ergeben, zu bewältigen
  • Transparenz und Langfristigkeit in der Finanz- und Wirtschaftstätigkeit zu fördern.

Insbesondere die Taxonomie-Verordnung, Offenlegungs-Verordnung und die Berichtspflichten üben direkten Einfluss auf Unternehmen aus, die Schritt für Schritt in der Praxis Anwendung finden. Es empfiehlt sich für Unternehmen, mit Blick auf die neuen Regelungen für das Jahr 2023, frühzeitig Maßnahmen zu ergreifen.

Klimaneutrales Unternehmen

Der CO2-Fußabdruck ist das Ergebnis einer Emissionsberechnung bzw. CO2-Bilanz. Er gibt an, welche Menge von Treibhausgasen durch eine Aktivität, einen Prozess oder eine Handlung freigesetzt wird. Ein CO2-Fußabdruck lässt sich beispielsweise für Geschäfts- oder Produktionsprozesse von Unternehmen angeben...

Mehr zum klimaneutralen Unternehmen
Klimaneutrales Unternehmen
 Brutto-Emissionen Emmisionsreduktion und Netto-Emissionen Kompensation
Brutto-Emissionen* Emmisionsreduktion und Netto-Emissionen** Kompensation
*Brutto-Emissionen: Gesamt emittierte Treibhausgase, Emissionsminderungseinheiten oder zertifizierte Emissionsreduktionen werden ausgeklammert.
**Netto-Emissionen: Alle verursachten Treibhausgas- Emissionen nach den Abzügen durch Einsparung und zertifizierte Emisissionsreduktion.
Quelle: Parmenas Group und Terra Institute (2021)

Klimaneutralität bedeutet, ein Gleichgewicht zwischen Kohlenstoff- emissionen und der Aufnahme von Kohlenstoff aus der Atmosphäre in Kohlenstoffsenken herzustellen. Um Netto-Null-Emissionen zu erreichen, müssen alle Treibhausgasemissionen weltweit durch Kohlenstoffbindung ausgeglichen werden. Dazu sind in der Regel neben Reduktionsmaßnahmen auch Kompensationsmaßnahmen durch zertifizierte Klimaprojekte notwendig. Die klimarelevanten Emissionen zu senken wird in Zukunft auch ein Kosten- und Wettbewerbsfaktor. Ist Ihr Unternehmen schon fit für die Klimaneutralität?

Klimaneutrales Unternehmen

Der CO2-Fußabdruck ist das Ergebnis einer Emissionsberechnung bzw. CO2-Bilanz. Er gibt an, welche Menge von Treibhausgasen durch eine Aktivität, einen Prozess oder eine Handlung freigesetzt wird. Ein CO2-Fußabdruck lässt sich beispielsweise für Geschäfts- oder Produktionsprozesse von Unternehmen angeben...

Mehr zum klimaneutralen Unternehmen
Klimaneutrales Unternehmen
 Brutto-Emissionen Brutto-Emissionen*
Emmisionsreduktion und Netto-Emissionen Emmisionsreduktion und Netto-Emissionen**
Kompensation Kompensation
*Brutto-Emissionen: Gesamt emittierte Treibhausgase, Emissionsminderungseinheiten oder zertifizierte Emissionsreduktionen werden ausgeklammert.
**Netto-Emissionen: Alle verursachten Treibhausgas- Emissionen nach den Abzügen durch Einsparung und zertifizierte Emisissionsreduktion.
Quelle: Parmenas Group und Terra Institute (2021)

Klimaneutralität bedeutet, ein Gleichgewicht zwischen Kohlenstoff- emissionen und der Aufnahme von Kohlenstoff aus der Atmosphäre in Kohlenstoffsenken herzustellen. Um Netto-Null-Emissionen zu erreichen, müssen alle Treibhausgasemissionen weltweit durch Kohlenstoffbindung ausgeglichen werden. Dazu sind in der Regel neben Reduktionsmaßnahmen auch Kompensationsmaßnahmen durch zertifizierte Klimaprojekte notwendig. Die klimarelevanten Emissionen zu senken wird in Zukunft auch ein Kosten- und Wettbewerbsfaktor. Ist Ihr Unternehmen schon fit für die Klimaneutralität?

Kreislaufwirtschaft

Eine Kreislaufwirtschaft (englisch circular economy) ist ein regeneratives System, in dem Ressourceneinsatz und Abfallproduktion, Emissionen und Energieverschwendung durch das Verlangsamen, Verringern und Schließen von Energie- und Materialkreisläufen minimiert werden; dies kann durch langlebige Konstruktion, Instandhaltung, Reparatur, Wiederverwendung, Remanufacturing, Refurbishing und Recycling erzielt werden. Das Recycling ist dabei zumeist das Mittel letzter Wahl...

Mehr zur KreislaufwirtschaftKreislaufwirtschaft

Das Gegenteil zur Kreislaufwirtschaft wird zumeist Linearwirtschaft (auch „Wegwerfwirtschaft“) genannt; es ist das derzeit vorherrschende Prinzip der industriellen Produktion. Dabei wird ein Großteil der eingesetzten Rohstoffe nach der jeweiligen Nutzungsdauer der Produkte deponiert oder verbrannt; nur ein geringer Anteil wird einer Wiederverwendung zugeführt. Hingegen bietet eine kreislauforientierte Konzeption. Produktion, Nutzung und Weiterverwertung viele Vorteil. Zum Beispiel die Reduktion von Kosten und Abhängigkeiten von Inputfaktoren bis hin zu ganz neuen Geschäftsmodellen.

Nachhaltigkeitsberichterstattung

Unternehmen ab einer bestimmten Größe müssen nichtfinanziellen Berichtspflichten zu Umwelt-, Arbeitnehmer- und Sozialbelangen, zur Achtung der Menschenrechte und zur Bekämpfung von Korruption und Bestechung nachkommen. Ziel der Berichtspflicht ist es, ein verantwortungsbewussteres und nachhaltigeres Handeln von Wirtschaftsunternehmen zu fördern...

Mehr zu Nachhaltigkeitsberichterstattung
Angaben zu den 6 EU-Umweltzielen
1 Klimaschutz (Mitigation)
2 Anpassung an den Klimawandel (Adaption)
3 Wasser- und Meeresressourcen
4 Kreislaufwirtschaft
5 Umweltverschmutzung
6 Biologische Vielfalt und Ökosysteme
(siehe auch Taxonomie-Struktur)
Angaben zu gesellschaflichen Aspekten
Chancengleichheit für alle
  • Gleichstellung der Geschlechter
  • gleiches Entgelt für gleiche Arbeit
  • Ausbildung und Qualifizierung
  • Beschäftigung, Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen
Arbeitsbedingungen
  • Sichere, anpassungsfähige Arbeitsplätze
  • Löhne
  • sozialer Dialog
  • Tarifverhandlungen
  • Beteiligung der Arbeitnehmer* innen
  • Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben
  • gesunde, sichere und gut angepasste Arbeitsumgebung
Achtung der Menschenrechte, Grundfreiheiten, demokratischen Grundsätze und internationale Standards
 
Angaben zu Governance-Aspekten
Rolle der Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane des Unternehmens, auch bzgl. Nachhaltigkeitsbelange, und Zusammensetzung
Unternehmensethik, Unternehmenskultur, inkl. Korruptions- und Bestechungsbekämpfung
Politisches Engagement (inkl. Lobbying-Aktivitäten)
Management und Qualität der Beziehungen zu Geschäftspartnern (inkl. Zahlungspraktiken)
Interne Kontroll- und Risikomanagementsysteme des Unternehmens
Quelle: Parmenas Group und Terra Institute (2021)

Im April 2021 hat die Europäische Kommission ihren Vorschlag für eine Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) veröffentlicht, die die bisher geltende Nonfinancial Reporting Directive (NFRD) ersetzen soll. Die Regelungen sollen nach dem aktuellen Zeitplan ab dem 01.01.2024 für das Geschäftsjahr 2023 gelten. Gilt für Ihr Unternehmen

  • ab 250 Mitarbeitern
  • Bilanzsumme von über 20 Millionen Euro oder Umsatz von über 40 Millionen Euro.

Nachhaltigkeitsberichte können beispielsweise über den Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) oder den Global Reporting Initiative (GRI) erstellt werden. Die Berichtsstandards orientieren sich an den dargestellten Kriterien.

Nachhaltigkeits- berichterstattung

Unternehmen ab einer bestimmten Größe müssen nichtfinanziellen Berichtspflichten zu Umwelt-, Arbeitnehmer- und Sozialbelangen, zur Achtung der Menschenrechte und zur Bekämpfung von Korruption und Bestechung nachkommen. Ziel der Berichtspflicht ist es, ein verantwortungsbewussteres und nachhaltigeres Handeln von Wirtschaftsunternehmen zu fördern...

Mehr zu Nachhaltigkeitsberichterstattung
Angaben zu den 6 EU-Umweltzielen
1 Klimaschutz (Mitigation)
2 Anpassung an den Klimawandel (Adaption)
3 Wasser- und Meeresressourcen
4 Kreislaufwirtschaft
5 Umweltverschmutzung
6 Biologische Vielfalt und Ökosysteme
(siehe auch Taxonomie-Struktur)
Angaben zu gesellschaflichen Aspekten
Chancengleichheit für alle
  • Gleichstellung der Geschlechter
  • gleiches Entgelt für gleiche Arbeit
  • Ausbildung und Qualifizierung
  • Beschäftigung, Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen
Arbeitsbedingungen
  • Sichere, anpassungsfähige Arbeitsplätze
  • Löhne
  • sozialer Dialog
  • Tarifverhandlungen
  • Beteiligung der Arbeitnehmer* innen
  • Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben
  • gesunde, sichere und gut angepasste Arbeitsumgebung
Achtung der Menschenrechte, Grundfreiheiten, demokratischen Grundsätze und internationale Standards
Angaben zu Governance-Aspekten
Rolle der Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane des Unternehmens, auch bzgl. Nachhaltigkeitsbelange, und Zusammensetzung
Unternehmensethik, Unternehmenskultur, inkl. Korruptions- und Bestechungsbekämpfung
Politisches Engagement (inkl. Lobbying-Aktivitäten)
Management und Qualität der Beziehungen zu Geschäftspartnern (inkl. Zahlungspraktiken)
Interne Kontroll- und Risikomanagementsysteme des Unternehmens
Quelle: Parmenas Group und Terra Institute (2021)

Im April 2021 hat die Europäische Kommission ihren Vorschlag für eine Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) veröffentlicht, die die bisher geltende Nonfinancial Reporting Directive (NFRD) ersetzen soll. Die Regelungen sollen nach dem aktuellen Zeitplan ab dem 01.01.2024 für das Geschäftsjahr 2023 gelten. Gilt für Ihr Unternehmen

  • ab 250 Mitarbeitern
  • Bilanzsumme von über 20 Millionen Euro oder Umsatz von über 40 Millionen Euro.

Nachhaltigkeitsberichte können beispielsweise über den Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) oder den Global Reporting Initiative (GRI) erstellt werden. Die Berichtsstandards orientieren sich an den dargestellten Kriterien.

Lieferkette und Lieferkettengesetz

Unternehmen sind dazu verpflichtet, in ihren Lieferketten die menschenrechtlichen und umweltbezogenen Sorgfaltspflichten in angemessener Weise zu beachten mit dem Ziel, menschenrechtlichen oder umweltbezogenen Risiken vorzubeugen oder sie zu minimieren oder die Verletzung menschenrechtsbezogener oder umweltbezogener Pflichten zu beenden (§ 3 Abs. 1 LkSG)...

Mehr zu Lieferkette und Lieferkettengesetz
 
 
Menschenrechtliche und umweltbezogene Sorgfaltspflichten
1 Einrichtung eines angemessenen und wirksamen Risikomanagements (§ 4 Abs. 1)
2 die Festlegung einer betriebsinternen Zuständigkeit (§ 4 Abs. 3)
3 Durchführung regelmäßiger Risikoanalysen (§ 5)
4 Verabschiedung Grundsatzerklärung (§ 6 Abs. 2)
5 Verankerung von Präventionsmaßnahmen im eigenen Geschäftsbereich (§ 6 Abs. 1 und 3) und gegenüber unmittelbaren Zulieferern (§ 6 Abs. 4)
6 Ergreifen von Abhilfemaßnahmen (§ 7 Abs. 1 bis 3)
7 Einrichtung eines Beschwerdeverfahrens (§ 8)
8 Umsetzung von Sorgfaltspflichten in Bezug auf Risiken bei mittelbaren Zulieferern (§ 9)
9 Dokumentation (§ 10 Abs. 1) und Berichterstattung (§ 10 Abs. 2)
Quelle: Parmenas Group und Terra Institute (2021)

Betroffen sind zunächst nur größere Unternehmen:

  • Ab 2023: Unternehmen mit mehr als 3.000 Mitarbeitenden (900 Unternehmen).
  • Ab 2024: Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitenden (4.800 Unternehmen).
  • Danach wird der Anwendungsbereich evaluiert.
  • Das deutsche Lieferkettengesetzt wird aktuell auf europäischer Ebene neu definiert. Dadurch werden die Vorgaben künftig bereits für wesentlich kleinere Unternehmen gelten. Betroffen sind ebenfalls Unternehmen, die direkt mit großen Lieferanten oder Abnehmern zusammenarbeiten. Aktives Lieferkettenmanagement und eine entsprechende Lieferantenvereinbarung sind auch freiwillig sinnvoll. Haben Sie bereits geprüft, inwiefern verbindliche Anforderungen in Ihrer Lieferkette helfen, künftige Risiken abzumindern?

Nachhaltigkeit als Wettbewerbsfaktor

Sprechen Sie uns an

Unsere Partner