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Zuletzt aktualisiert am: 24.03.2020

 



Aktuelle Hinweise für Firmenkunden zum Coronavirus

Hinweise für Unternehmer und Selbstständige

Aktuell befassen sich die zuständigen Behörden mit Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. Wie schon im Kontext anderer Pandemien orientiert sich unsere Bank an den Anordnungen dieser Behörden, um unsere Kunden, Mitarbeiter und Lieferanten bestmöglich zu schützen und auf neue Entwicklungen vorbereitet zu sein.

Zum Schutz von Kunden und Mitarbeitern haben wir Split-Teams eingerichtet, um das Risiko einer Infizierung weiter zu senken. Wo möglich, arbeiten unsere Mitarbeiter vorrangig von Zuhause aus. Hierbei kommen gerade unsere firmenspezifischen Hardware- und  Software-Lösungen zur Anwendung, die ein Arbeiten unabhängig der Rechenzentrumslösung mit gleichem Schutzniveau ermöglichen. Unsere Berater stehen Ihnen gerne per Mail und telefonisch zur Verfügung.

Nutzen Sie das KfW-Hilfsprogramm

Unterstützung für Unternehmen im Rahmen der Corona-Krise

Die Bundesregierung hat ein Maßnahmenpaket beschlossen, mit welchem Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise unterstützt werden. Hierbei kommt der KfW die Aufgabe zu, die kurzfristige Versorgung der Unternehmen mit Liquidität zu erleichtern.

Die KfW wird dazu die bestehenden Programmkredite für Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler nutzen und dort die Zugangsbedingungen verbessern.

Um Ihnen die bestmögliche Unterstützung in dieser schweren, für uns alle unvorhersehbaren Zeit zu bieten, können Sie uns über das folgende Anfrageformular mitteilen, wie und wobei wir Sie unterstützen können. Ihr persönlicher Firmenkundenberater wird sich danach zeitnah mit Ihnen in Verbindung setzen.

Anbei haben wir eine Übersicht mit Pflichtangaben zusammengestellt, die Sie im Rahmen eines KfW-Antrags treffen müssen.


 

Was unternimmt die Volksbank Mittelhessen, um Unternehmen und Selbständige zu stärken?

 



  • Wir haben unsere Prozesse verschlankt, um in Ihrem Sinne schnelle Entscheidungen zu treffen.
  • Wir stellen uns unserer regionalen Aufgabe und stimmen unbürokratisch bei allen vertretbaren Fällen einer Tilgungsaussetzung zu.
  • Wir halten täglich Kontakt zu den Förderinstituten, um auf dem aktuellen Stand zu bleiben.

 

Welche Maßnahmen werden von der Bundes- und Landesregierung ergriffen?

 



Sicherlich bewegt auch Sie die derzeitige Nachrichtenlage rund um die Corona-Pandemie.

Uns erreichen Sie bereits erste Kundenanfragen, wie konkrete Fördermaßnahmen in Hinblick auf die negativen wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus aussehen.

Hierzu möchten wir Ihnen mit Unterstützung aus dem Team unserer Fördermittelberater einen Überblick zu den beschlossenen Fördermaßnahmen von EU, Bund und Ländern geben.

Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Soloselbständige

Informationen von der Bundesregierung:

Es gibt erheblichen Bedarf für unbürokratische Soforthilfe zugunsten von Kleinstunternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Soloselbständigen und Angehörigen der Freien Berufe, die in der Regel keine Kredite erhalten und über keine Sicherheiten oder weitere Einnahmen verfügen.

Eckpunkte des Soforthilfe-Programms:

Finanzielle Soforthilfe (steuerbare Zuschüsse) für Kleinstunternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe bis zu 10 Beschäftigten.

  • Bis 9.000€ Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 5 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente)
  • Bis 15.000€ Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 10 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente)

Voraussetzung: wirtschaftliche Schwierigkeiten in Folge von Corona. Unternehmen darf vor März 2020 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gewesen sein. Schadenseintritt nach dem 11. März 2020.

Antragstellung: möglichst elektronisch; Existenzbedrohung bzw. Liquiditätsengpass bedingt durch Corona sind zu versichern.

Den Antragsweg dazu werden wir kurzfristig bekannt geben, sobald uns gesicherte Informationen dazu vorliegen.

Maßnahmenpaket des Bundesfinanzministeriums:

Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen, der auf vier Säulen beruht:

  1. Kurzarbeitergeld flexibilisieren
  2. Steuerliche Liquiditätshillfe für Unternehmen
  3. Milliarden-Schutzschild für Betriebe und Unternehmen
  4. Stärkung des Europäischen Zusammenhalts
Zu Säule 3: Die bestehenden Programme für Liquiditätshilfen werden ausgeweitet, um den Zugang der Unternehmen zu günstigen Krediten zu erleichtern.

Darlehen

Die Bedingungen für den KfW-Unternehmerkredit (für Bestandsunternehmen) und ERP-Gründerkredit - Universell (für junge Unternehmen unter 5 Jahre) werden gelockert, indem Risikoübernahmen (Haftungsfreistellungen) für Betriebsmittelkredite erhöht werden. Durch höhere Risikoübernahmen in Höhe von bis zu 90% für Betriebsmittelkredite bis 200 Millionen Euro wird die Bereitschaft von Hausbanken für eine Kreditvergabe angeregt. 

Bürgschaften

Bei den Bürgschaftsbanken wird der Bürgschaftshöchstbetrag auf 2,5 Millionen Euro verdoppelt. Der Bund wird seinen Risikoanteil bei den Bürgschaftsbanken um 10% erhöhen, damit die in der Krise schwer einzuschätzenden Risiken leichter geschultert werden können. Die Obergrenze von 35% Betriebsmitteln am Gesamtobligo der Bürgschaftsbanken wird auf 50% erhöht. Um die Liquiditätsbereitstellung zu beschleunigen, eröffnet der Bund die Möglichkeit, dass die Bürgschaftsbanken Bürgschaftsentscheidungen bis zu einem Betrag von 250.000 Euro eigenständig und innerhalb von 3 Tagen treffen können.

Unternehmen in Schwierigkeiten

Für Unternehmen, die krisenbedingt vorübergehend in ernsthaftere Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind und daher nicht ohne Weiteres Zugang zu den bestehenden Förderprogrammen haben, werden zusätzliche Sonderprogramme für alle entsprechenden Unternehmen bei der KfW aufgelegt. Das wird dadurch ermöglicht, dass die Risikotoleranz der KfW krisenadäquat erhöht wird. Dafür werden die Risikoübernahmen bei Investitionsmitteln (Haftungsfreistellungen) deutlich verbessert und betragen bei Betriebsmitteln bis zu 80%, bei Investitionen sogar bis zu 90 %. Darüber hinaus sollen für diese Unternehmen konsortiale Strukturen angeboten werden. Diese Sonderprogramme werden jetzt bei der EU-Kommission zur Genehmigung angemeldet.  

Absicherungsinstrumente für Auslandsgeschäfte

Ungeachtet von Reiseverboten und Grenzschließungen sind unsere Kunden weiterhin auf Exportgeschäfte und Warenimporte angewiesen. Hierbei werden Forderungsausfallrisiken aus Exporten, restriktive Zahlungsbedingungen bei Importgeschäften sowie Verwerfungen an den Devisenmärkten aufgrund der aktuellen Situation tendenziell zunehmen. Wir stehen unseren Kunden mit den gewohnten Absicherungsinstrumenten im Auslandsgeschäft (Akkreditive, Auslandsgarantien, Devisenkurssicherungen) zur Seite.
Weiterhin stellt der Bund der Wirtschaft mit Exportkreditgarantien (sog. Hermesdeckungen) ein Instrumentarium bereit, mit welchem Forderungsausfälle aus Exportgeschäften abgesichert werden können.

 

Was Sie als Unternehmer bereits heute vorbereiten können

 



Anbei haben wir eine Checkliste mit Themen zusammengestellt, die Ihnen und uns einen Überblick über die derzeitige Lage verschaffen soll.
Gerne können Sie diese Checkliste ausgefüllt Ihrem Berater elektronisch zukommen lassen.

Aktuell steht noch nicht fest welche Unterlagen im Detail für eine Prüfung und Nutzung der oben beschriebenen Programme benötigt werden.
Die nun folgenden Unterlagen stellen dabei allerdings ein Mindestmaß dar und sollen Ihnen einen schnellen Überblick geben.

Über unsere Anfragestrecke können Sie uns die benötigten Unterlagen schnell und einfach zur Verfügung stellen:
 

  1. Den aktuellen Jahresabschluss oder die aktuelle Einnahmenüberschussrechnung
  2. Betriebswirtschaftliche Auswertung (12/2019)
  3. Liquiditätsvorschau für die von Ihnen erwartete Beeinträchtigung des Geschäftsbetriebes incl. kurzer schriftlicher Erläuterung


Nutzen Sie zur Einreichung der Unterlagen unsere Anfragestrecke:

 

Weiterführende Informationen