Diese Seite wird regelmäßig aktualisiert
Zuletzt aktualisiert am: 07.04.2020

 



Unterstützungspaket für unsere Unternehmer

Auch in schwierigen Zeiten für Sie da

Diese Soforthilfen gibt es

Das Coronavirus stellt uns alle, aber vor allem Sie als Unternehmer, Freiberufler und Selbstständige vor große wirtschaftliche Herausforderungen. Nachfolgend haben wir für Sie relevante Infos und Maßnahmen zusammengestellt, um ihnen zu helfen und einen Überblick zu vermitteln, was Sie jetzt wissen müssen.

Wir halten unsere Informationsseite und somit Sie immer auf dem Laufenden!

Nutzen Sie das KfW-Hilfsprogramm und andere öffentliche Programme

Unterstützung für Unternehmen im Rahmen der Corona-Krise

Um Ihnen die bestmögliche Unterstützung in dieser schweren, für uns alle unvorhersehbaren Zeit zu bieten, können Sie uns über das folgende Anfrageformular mitteilen, wie und wobei wir Sie unterstützen können. Ihr persönlicher Firmenkundenberater wird sich danach zeitnah mit Ihnen in Verbindung setzen.

Bitte wählen Sie zwischen den folgenden Optionen:

Sie benötigen einen Kreditrahmen mit Sofortzusage bis 100.000 EUR und möchten diesen online beantragen.

Sie benötigen einen Kreditrahmen höher als 100.000 EUR und/oder eine persönliche Beratung.


 

Was unternimmt die Volksbank Mittelhessen, um Unternehmen und Selbständige zu stärken?

 



  • Wir haben unsere Prozesse verschlankt, um in Ihrem Sinne schnelle Entscheidungen zu treffen.
  • Wir stellen uns unserer regionalen Aufgabe und stimmen unbürokratisch bei allen vertretbaren Fällen einer Tilgungsaussetzung zu.
  • Wir halten täglich Kontakt zu den Förderinstituten, um auf dem aktuellen Stand zu bleiben.

Angebot für Kartenzahlung

Ansteckungsrisiko reduzieren und Bezahlvorgänge beschleunigen

Sie möchten Ihren Kunden schnell und günstig Kartenzahlung ermöglichen? Nutzen Sie unser aktuelles Sonderangebot für mobile Terminals: 

» Mehr Informationen

 

Maßnahmen der Regierung

 



Maßnahmenpaket des Bundesfinanzministeriums:

Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen, der auf vier Säulen beruht:

  1. Kurzarbeitergeld flexibilisieren
  2. Steuerliche Liquiditätshillfe für Unternehmen
  3. Milliarden-Schutzschild für Betriebe und Unternehmen
  4. Stärkung des Europäischen Zusammenhalts
Zu Säule 3: Die bestehenden Programme für Liquiditätshilfen werden ausgeweitet, um den Zugang der Unternehmen zu günstigen Krediten zu erleichtern.

Sie benötigen Liquidität?

Viele Unternehmer, Selbstständige oder Freiberufler stehen in der aktuellen Krise vor der Herausforderung weiterhin über ausreichend Liquidität verfügen zu können. Die Volksbank Mittehessen möchte Sie unterstützen, diese Herausforderung zu meistern und hat daher für Sie eine Übersicht mit aktuellen Kredithilfen erstellt - viele davon können Sie komplett online beantragen.

Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Soloselbständige (Bundesregierung)

Es gibt erheblichen Bedarf für unbürokratische Soforthilfe zugunsten von Kleinstunternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Soloselbständigen und Angehörigen der Freien Berufe, die in der Regel keine Kredite erhalten und über keine Sicherheiten oder weitere Einnahmen verfügen.

Der Bundesrat hat daher Soforthilfen für Kleinstunternehmen und Solo-Selbständige, die von der Corona-Pandemie betroffen sind, im Volumen von 50 Milliarden Euro gebilligt. Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten soll so schnell und unbürokratisch geholfen werden. Dieses beinhaltet folgende Maßnahmen:

  • Unternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) erhalten einen einmaligen Zuschuss bis zu 9.000 Euro für 3 Monate.
  • Unternehmen mit bis zu zehn Mitarbeitern (Vollzeitäquivalente) erhalten einen einmaligen Zuschuss bis zu 15.000 Euro für 3 Monate. 
  • Sofern der Vermieter die Miete um mindestens 20 Prozent reduziert, kann der gegebenenfalls nicht ausgeschöpfte Zuschuss auch für zwei weitere Monate eingesetzt werden.

Soforthilfe (Land Hessen)

Das Land Hessen stellt zusätzlich eine Liquiditätshilfe für KMU (nach EU-Definition) bereit. Dabei beträgt der Kredit zwischen 5.000 und 200.000 Euro und hat eine Laufzeit von 2 Jahren (mit endfälliger Tilgung) oder 5 Jahren (und 2 Tilgungsfreijahre). Der Zinssatz wird am Tag der Zusage durch die WI Bank für die gesamte Laufzeit festgelegt.

Kleinunternehmer mit bis zu 50 Beschäftigten, Einzelunternehmer (Solo-Selbständige) oder Freiberufler können eine Soforthilfe in Höhe von bis zu 30.000 Euro erhalten. Die Zuschüsse müssen nicht zurückgezahlt werden.

Voraussetzung:

  • Wirtschaftliche Schwierigkeiten in Folge von Corona
  • Unternehmen darf vor März 2020 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gewesen sein
  • Schadenseintritt nach dem 11. März 2020
  • Existenzbedrohung bzw. Liquiditätsengpass bedingt durch Corona sind zu versichern
Das Antragsverfahren verläuft ausschließlich elektronisch. Die Soforthilfe können Sie hier beantragen.
 

 

Welche weiteren Unterstützungen gibt es?

 



a) KfW-Corona-Hilfe: Kredite für Unternehmen

1. KfW-Unternehmerkredit

Die Bedingungen für den KfW-Unternehmerkredit (für Bestandsunternehmen) und ERP-Gründerkredit - Universell (für junge Unternehmen unter 5 Jahre) werden gelockert, indem Risikoübernahmen (Haftungsfreistellungen) für Betriebsmittelkredite erhöht werden. Durch höhere Risikoübernahmen in Höhe von bis zu 90% für Betriebsmittelkredite bis 1 Mrd. Euro wird die Bereitschaft von Hausbanken für eine Kreditvergabe angeregt. 

https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html

2. KfW-Schnellkredit für den Mittelstand

Hinweis: Start nach Genehmigung durch EU, derzeit noch keine Antragstellung möglich!

  • Für mittelständische Unternehmen mit mind. 11 Beschäftigten, die mindestens seit 1. Januar 2019 aktiv sind.
  • Das Kreditvolumen pro Unternehmen beträgt bis zu 3 Monatsumsätzen des Jahres 2019, bis 50 Mitarbeiter maximal 500.000 EUR, ab 50 Mitarbeiter maximal 800.000 Euro
  • Geordnete wirtschaftliche Verhältnisse zum 31.12.2019.
  • Zinssatz 3% p.a., Laufzeit 10 Jahre.
  • Die Bank erhält eine Haftungsfreistellung in Höhe von 100% durch die KfW, abgesichert durch eine Garantie des Bundes.
  • Die Kreditbewilligung erfolgt ohne weitere Kreditrisikoprüfung durch die Bank oder die KfW. Hierdurch kann der Kredit schnell bewilligt werden.
b) VR Smart flexibel Förderkredit

VR Smart flexibel Förderkredit

Was ist der VR Smart flexibel Förderkredit?

Der VR Smart flexibel Förderkredit ist ein Unternehmerkredit der Genossenschaftlichen FinanzGruppe, der sich an dem "KfW-Sonderprogramm 2020 – etablierte und junge Unternehmen" orientiert und von Unternehmen in Anspruch genommen werden kann, die bedingt durch die Corona-Pandemie vorübergehend in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind. Kredithöhe beginnt bei 5.000 Euro und liegt bei maximal 100.000 Euro unter anderem in Abhängigkeit von ihrer Bonität.

Wer kann den Kredit beantragen?

Wenn Ihr Unternehmen* in Deutschland ansässig ist und seit mindestens 36 Monaten am Markt ist, können Sie persönlich oder über die Webseiten vieler Volksbank Raiffeisenbank den VR Smart flexibel Förderkredit abschließen. Die Kreditzusage ist bonitätsabhängig.
*ausgeschlossen sind UG, Ltd., Ltd. & Co. KG, Privatkunden sowie gem. KfW-Vorgaben Landwirte

Was kann ich finanzieren, benötige ich Sicherheiten?

Der VR Smart flexibel Förderkredit ist ein Betriebsmittelkredit, zusätzliche Sicherheiten sin
d nicht notwendig. Das erleichtert die Kreditanfrage enorm, insbesondere dann, wenn kurzfristig Liquidität benötigt wird.

c) WI Bank Hessen

1. Liquiditätshilfen für kleine und mittlere Unternehmen in Hessen (hessische KMU)

Was wird gefördert?

Das Programm soll zur Verbesserung der Finanzierungsstruktur sowie der Liquiditätssituation beitragen und die Aufnahme von zusätzlichem Fremdkapital ermöglichen. Die Finanzierung erfolgt in Form eines Nachrangdarlehens im vollen Risiko der WIBank, für das keine banküblichen Sicherheiten erforderlich sind. 

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind Unternehmen im Bereich der gewerblichen Wirtschaft (einschließlich gewerblich tätiger Sozialunternehmen mit Gewinnerzielungsabsicht), der freiberuflich Tätigen, sowie am Markt tätigen Sozialunternehmen in Rechtsform einer gGmbH. Der Sitz des Unternehmens oder eine Betriebsstätte müssen sich in Hessen befinden. 

Nicht antragsberechtigt sind Existenzgründer.

Welche Voraussetzungen gibt es? 

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) nach aktueller EU-Definition:

  • weniger als 250 Mitarbeitende
  • Jahresumsatz von höchstens 50 Mio. Euro oder Bilanzsumme von höchstens 43 Mio. Euro
  • weniger als 25% (Kapital- oder Stimmenanteile) im Besitz eines oder mehreren Unternehmen gemeinsam, welche die Definition eines KMU nicht erfüllen

Darüber hinaus sieht das Programm eine Kofinanzierung in Höhe von mindestens 20% des WIBank-Darlehens durch ein Darlehen der Hausbank vor. Dieses kann weitestgehend frei strukturiert und voll besichert werden. 

Das Programm ist zunächst befristet bis zum 31.12.2020.

Wie sind die Konditionen?

Die WIBank stellt pro Endkreditnehmer einen Kreditbetrag zwischen 5.000 und 200.000 Euro bereit. Für Unternehmen des gewerblichen Straßengüterverkehrs gilt aus beihilferechtlichen Gründen ein verminderter Höchstbetrag von 100.000 Euro. Für Unternehmen mit Sitz außerhalb Hessens mit einer hessischen Betriebsstätte können je hessischem Vollzeitarbeitsplatz maximal 25.000 Euro beantragt werden.

Es werden zwei Laufzeitvarianten angeboten:

  • zwei Jahre mit endfälliger Tilgung
  • Fünf Jahre mit zwei tilgungsfreien Jahren, danach Tilgung in gleichbleibenden vierteljährlichen Raten zum Quartalsende

Zinsleistungen sind vierteljährlich zum Quartalsende fällig.

Für die Tilgung des Kredites wird ein Festzinssatz vereinbart. Der für die jeweilige Darlehenszusage gültige Sollzinssatz wird am Tag der Zusage durch die WIBank für die gesamte Laufzeit festgelegt. 

Aktueller Zinssatz (Stand: 08.04.2020):
2 Jahre Laufzeit: 1,25 % p.a. nominal
5 Jahre Laufzeit: 1,40 % p.a. nominal

Kooperationspartner:

  • Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen
  • Hessisches Ministerium der Finanzen
  • Hausbanken

Weitere Informationen und rechtliche Hinweise finden Sie unter:

https://www.wibank.de/wibank/liquiditaetshilfe/liquiditaetshilfe-fuer-kleine-und-mittlere-unternehmen-in-hessen-521692

2. Direktkredit "Hessen-Mikroliquidität"

Hinweis: Beantragung nicht über Volksbank, sondern über Kooperationspartner

Was wird gefördert?

Mit diesem ergänzenden Darlehen können kleine Unternehmen mit maximal 50 Mitarbeitenden (Vollzeitstellen) und Soloselbständige zusätzlichen Liquiditätsbedarf finanzieren, der durch die aktuelle Corona-Krise entstanden ist und zur Fortführung der unternehmerischen Tätigkeit zwingend erforderlich ist.  

Wer wird gefördert?

Natürliche Personen, die unternehmerisch tätig sind sowie Angehörige der Freien Berufe, die zur Fortführung ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit eine kurzfristige Überbrückungsfinanzierung benötigen. Es können nur unternehmerische Tätigkeiten gefördert werden, die vor der Corona-Krise über ein tragfähiges Geschäftsmodell verfügt haben. Dies ist der WIBank gegenüber nachzuweisen.

Welche Voraussetzungen gibt es? 

Vor der Antragstellung bei der WIBank, soll ein Beratungskontakt mit einem Kooperationspartner zur Einschätzung der wirtschaftlichen Tragfähigkeit des Gewerbes/der freiberuflichen Tätigkeit vor und nach Überwindung der Krise stattgefunden haben.  

Wie sind die Konditionen?

Je Antragstellenden kann ein Darlehen in Höhe von 3.000 bis 35.000 Euro beantragt werden. Das Kreditvolumen soll sich an dem Liquiditätsbedarf für 6 Monate ab dem 13. März 2020 orientieren. 

Die Laufzeit des Darlehens beträgt 7 Jahre, hiervon sind die ersten 2 Jahre tilgungsfrei.
Festzins 0,75% p.a.

Kooperationspartner:

  • Industrie- und Handelskammern in Hessen
  • Handwerkskammern in Hessen
  • Regionale hessische Wirtschaftsfördergesellschaften
     
Weitere Informationen, rechtliche Hinweise und das Antragsformular finden Sie unter:

Direktkredit "Hessen-Mikroliquidität"
d) Bürgschaftsbank Hessen

Bürgschaftsbank Hessen

Die Aufgabe der Bürgschaftsbank Hessen ist es, die heimische Wirtschaft zu stärken und zu unterstützen, indem sie für Unternehmen von den finanzierenden Banken und Sparkassen geforderte Sicherheiten stellt. Diese Aufgabe wird in Krisenzeiten noch wichtiger. Entsprechend gibt es in der aktuellen Lage für Unternehmen, die durch die Folgen des Corona-Virus in Schwierigkeiten geraten, ab sofort zusätzliche Unterstützung. Diese Maßnahmen sind zunächst bis zum 31.12.2020 befristet.

Die aktuellen Maßnahmen sind Teil der vom Bundeswirtschafts- und Bundesfinanzministerium mit den Bundesländern abgestimmten Maßnahmen. Konkret bedeutet dies ab sofort:

1.   Die Bürgschaftsobergrenze wird auf 2,5 Mio. Euro verdoppelt.
Die Bürgschaftsbank übernimmt bei der klassischen Bürgschaft die geforderten Sicherheiten gegenüber der finanzierenden Bank oder Sparkasse bis zu 80 Prozent. Eine Bürgschaftsobergrenze von 2,5 Millionen Euro bedeutet bei einer 80-prozentigen Besicherung einen maximalen Kredit von 3,125 Millionen Euro.
2. Betriebsmittelfinanzierungen können bis zu 80 Prozent verbürgt werden (Sicherung der Liquidität)
3. Der Zugang zur Express-Bürgschaft wird stark erleichtert
Die Express-Bürgschaft, über die in der Regel binnen 72 Stunden entschieden wird, war bisher nicht für Gründer zugänglich, zudem gab es weitere Einschränkungen. Diese gelten nun nicht mehr, so dass das Programm grundsätzlich allen Unternehmen Hessens offen steht. Die Bürgschaftsgrenze wurde zudem auf 250.000 Euro, die Bürgschaftsquote auf 80 Prozent erhöht. Dies bedeutet, die Bürgschaftsbank stellt für Kredite bis zu 312.500 Euro geforderte Sicherheiten in Höhe von 250.000 Euro (80%).
4. Die Kredithöhe für „Bürgschaft ohne Bank“ wird auf 1 Million Euro erhöht
Bei der „Bürgschaft ohne Bank“ wenden sich Unternehmen zuerst an die Bürgschaftsbank und suchen sich nach deren Zusage eine finanzierende Bank oder Sparkasse. Für bestehende Unternehmen (ab 3 Jahre) und bei der Finanzierung von Unternehmensnachfolgen wurde nun die maximale Kreditsumme auf 1 Million Euro erhöht, eine Besicherung ist bis zu 80 Prozent möglich.

Die Maßnahmen unterstützen branchenübergreifend alle gewerblichen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie die Freien Berufe und werden von den Bürgschaftsbanken ab sofort möglichst praxisnah und unkompliziert umgesetzt.

Die Bürgschaftsbank Hessen informiert auf der regelmäßig aktualisierten Webseite www.bb-h.de/corona laufend über Unterstützungsmaßnahmen für die hessische Wirtschaft.

e) Unterstützung für Start-ups

Unterstützung für Start-ups

Die Bundesregierung will Start-ups in der Corona-Krise kurzfristig mit einem zusätzlichen Milliardenpaket helfen. Mit zwei Milliarden Euro soll die Wagniskapitalfinanzierung erweitert werden, teilten das Finanz- und das Wirtschaftsministerium mit.

Damit ergänzt die Bundesregierung die bereits bestehenden Unterstützungsprogramme um ein Maßnahmenpaket, das speziell auf die Bedürfnisse von Start-ups zugeschnitten ist. Start-ups haben darüber hinaus grundsätzlich auch Zugang zu allen Unterstützungsmaßnahmen des Corona-Hilfspakets. Jedoch passen klassische Kreditinstrumente häufig nicht auf die Bedürfnisse junger Start-ups.

Details zum Maßnahmenpaket sind unter: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2020/20200401-sart-ups-bekommen-2-milliarden-euro.html zu finden.

Sobald uns darüber weitere Informationen vorliegen, informieren wir an dieser Stelle.

f) Finanzhilfen für die Kultur- und Kreativwirtschaft

Finanzhilfen für die Kultur- und Kreativwirtschaft

Viele Unternehmen und freiberufliche Selbständige aus der Kultur- und Kreativwirtschaft sind von der Ausweitung des Coronavirus betroffen: Kultur-Konsumenten bleiben zuhause, Veranstaltungen werden abgesagt, Theater geschlossen. Dies führt bei Kreativakteuren zu unvorhersehbaren Arbeitsausfällen und Liquiditätsschwierigkeiten.

Darum bieten Bund, Länder, Verbände und Institutionen besondere Hilfen an:

https://www.kultur-kreativ-wirtschaft.de/KUK/Redaktion/DE/Meldungen/2020/2020-03-12-coronavirus-bmwi-hilfen.html

Das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes erfüllt z.Zt. ein erweitertes Aufgabenprofil, um den Auswirkungen der Corona-Krise auf die Kultur- und Kreativwirtschaft bestmöglich entgegen zu treten. Unter der Internetadresse https://kreativ-bund.de/corona sammelt es alle relevanten Angebote, die bundesweit bereits eingerichtet werden.

 

Unterlagen zur Vorbereitung

 



Anbei haben wir einige Unterlagen zusammengestellt, die Ihnen und uns einen Überblick über die derzeitige Lage verschaffen sollen.
Gerne können Sie diese Dokumente ausgefüllt Ihrem Berater elektronisch zukommen lassen.

Ausfüllhinweis Liquiditäts-Plan

Weiße Felder bitte ausfüllen
Graue Felder bitte nicht ausfüllen
Oranges Feld bitte ausfüllen

Bitte halten Sie die nachfolgend aufgelisteten Unterlagen zu Beantragung Ihrer finanziellen Unterstützung bereit:

a) Aktueller Jahresabschluss oder aktuelle Einnahmenüberschussrechnung
b) Betriebswirtschaftliche Auswertung (12/2019) inkl. Summen- und Saldenlisten
c) Liquiditätsvorschau für die von Ihnen erwartete Beeinträchtigung des Geschäftsbetriebes inkl. kurzer schriftlicher Erläuterung
d) Befüllbare Checkliste Corona-Krise (Pflichtunterlage für eine schnelle Bearbeitung)
e) Liquiditäts-Plan
Über unsere Anfragestrecke können Sie uns die benötigten Unterlagen schnell und einfach zur Verfügung stellen:

Bitte wählen Sie zwischen den folgenden Optionen:

Sie benötigen einen Kreditrahmen mit Sofortzusage bis 100.000 EUR und möchten diesen online beantragen.

Sie benötigen einen Kreditrahmen höher als 100.000 EUR und/oder eine persönliche Beratung.

 

Lösungen für den Einzelhandel

 



Auch im Einzelhandel unterstützen wir Sie gerne

Zusammen mit unserem Partner VR Payment bieten wir Ihnen eine Komplettlösung aus Online-Shop und der Anbindung der gängigsten Zahlverfahren bis zum 30.09.2020 kostenfrei an.

Leistungen

  • Onlineshop inkl. Hosting
  • Schnelle Ersteinrichtung
  • Keine Programmierkenntnisse erforderlich
  • Hohe Sicherheitsstandards
  • Automatische Updates
  • Payment Gateway
  • Hotline und Online Anleitung

Unterstützte Zahlverfahren

  • Mastercard
  • Visa
  • SEPA-Lastschrift
  • paydirekt

Konditionen

  • Keine Monatspauschale bis 30.09.2020, danach 129,90 €/Monat
  • Vertragslaufzeit: 24 Monate
  • Sonderkündigungsrecht bis 30.09.2020
  • 3.000 EUR Umsatzvolumen pro Monat gebührenfrei
     

Zusätzliche Preiskomponenten werden gemäß Preisliste berechnet. Zusatzkosten können entstehen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf www.vr-payment.de

Sprechen Sie uns gerne an!


 

Weitere Informationen

 



Aktuelle Besonderheiten im Auslandsgeschäft:

Dynamische Devisenmärkte

Die Devisenmärkte weisen aktuell eine auffallend hohe Volatilität auf. Die Gründe liegen naturgemäß in den Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Coronakrise. Auch in den nächsten Wochen ist mit weiteren Verwerfungen an den Devisenmärkten zu rechnen. Umso wichtiger wird eine frühzeitige und umfassende Absicherung gegen Wechselkursschwankungen. Unser Produktportfolio zur Währungsabsicherung, vom Devisentermingeschäft bis hin zu strukturierten Kurssicherungslösungen, steht Ihnen auch in der aktuellen Situation vollumfänglich zur Verfügung. Hierzu beraten wir Sie gerne.

Warenverkehr

Direkte Beschränkungen des Warenverkehrs sind aktuell die Ausnahme. Exportbeschränkungen konzentrieren sich derzeit vor allem auf medizinische Produkte, die zur Bekämpfung der Corona-Pandemie notwendig sind. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Homepage des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle: 

https://www.bafa.de/DE/Aussenwirtschaft/Ausfuhrkontrolle/Coronavirus_Schutzausruestung/coronavirus_schutzausruestung_node.html

Die Einschränkungen an den Grenzen innerhalb Europas können zu Wartezeiten für LKW führen. Einen Überblick über Wartezeiten an den innereuropäischen Grenzübergängen finden Sie hier: https://covid-19.sixfold.com/

Eingeschränkte Frachtkapazitäten

Der Passagierflugverkehr wurde größtenteils eingestellt. Das hat auch Auswirkungen auf den Luftfrachtverkehr, da ein Teil der Ware mit Passagierflugzeugen transportiert wird. Außerdem sind derzeit Kürzungen bei den Flugplänen der Luftfrachtflieger zu vernehmen. Dies führt derzeit regelmäßig zu Engpässen bei Frachtraumkapazitäten.

Auch beim Seefrachtbetrieb sind derzeit Besonderheiten zu beachten: Aufgrund eingeschränkter Belegschaften bei der Frachtabfertigung kann es zu Verzögerungen von Lieferungen kommen.

Einschränkungen bei Dokumentenversendungen in bestimmte Regionen

Einige Länder und Regionen werden aktuell nicht mehr von Kurierdienstleistern angesteuert. Dies führt zu Erschwernissen beim Dokumentenversand, wie er beispielsweise bei den Instrumenten im Dokumentengeschäft notwendig ist. Aktuelle Informationen, ob Ihre Destination betroffen ist, finden Sie unter: https://www.dhl.de/de/geschaeftskunden/express/coronavirus.html

Reisebeschränkungen

Die allgemeine Reisefreiheit, welche auch Geschäftsreisen betrifft, ist von den bisherigen Maßnahmen und Einschränkungen nicht betroffen. Aufgrund der Grenzschließungen, auch zu Nachbarländern in der Europäischen Union, muss hier jedoch mit deutlichen Einschränkungen gerechnet werden. Der grenzüberschreitende Verkehr von Berufspendlern bleibt aber gewährleistet. Pendler sollen entsprechende Nachweise des Arbeitgebers mitführen, aus denen sich die Notwendigkeit des berufsbedingten Grenzübertritts ergibt (Pendlerbescheinigung). Hinweise zu Reisebeschränkungen finden Sie auf der Webseite des Auswärtigen Amtes: https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/covid-19/2296762

Kontaktieren Sie uns bei Fragen, Auskunftswünschen oder Erfahrungsaustausch gerne unter:

https://www.vr-international-hessen.de/homepage/ueber-uns/teilnehmende-banken/volksbank-mittelhessen.html

Absicherungsinstrumente für Auslandsgeschäfte

Ungeachtet von Reiseverboten und Grenzschließungen sind unsere Kunden weiterhin auf Exportgeschäfte und Warenimporte angewiesen. Hierbei werden Forderungsausfallrisiken aus Exporten, restriktive Zahlungsbedingungen bei Importgeschäften sowie Verwerfungen an den Devisenmärkten aufgrund der aktuellen Situation tendenziell zunehmen. Wir stehen unseren Kunden mit den gewohnten Absicherungsinstrumenten im Auslandsgeschäft (Akkreditive, Auslandsgarantien, Devisenkurssicherungen) zur Seite.
Weiterhin stellt der Bund der Wirtschaft mit Exportkreditgarantien (sog. Hermesdeckungen) ein Instrumentarium bereit, mit welchem Forderungsausfälle aus Exportgeschäften abgesichert werden können.


Kurzarbeitergeld

Der Unternehmer zahlt seinen Angestellten den Lohn anteilig basierend auf den tatsächlich gearbeiteten Stunden. Der noch "ausstehende" Anteil zum Nettolohn wird durch die Bundesagentur für Arbeit mit 60% (für Mitarbeiter ohne Kind; mit Kind 67%) des ausgefallenen pauschalierten Nettoentgelts aufgestockt. Das Kurzarbeitergeld (KUG) kann rückwirkend ab dem 01.03.2020 bei der zuständigen Bundesagentur für Arbeit beantragt werden. Dem Arbeitgeber werden die bei Kurzarbeit zu zahlenden Sozialversicherungsbeiträge in voller Höhe erstattet.

https://www.arbeitsagentur.de

Stundung von fälligen Steuerzahlungen

Für ESt, KSt und USt können fällige Zahlungen auf Antrag bis zu 3 Monate zinsfrei gestundet werden (Verschieben des Zahlungszeitpunktes). Anpassungen der Höhe der zu leistenden Vorauszahlungen sind ohne besondere Nachweise möglich. Der Ansprechpartner ist immer das zuständige Finanzamt.

https://www.bundesfinanzministerium.de/

Kündigungsschutz für Mieter

Sofern die Mietschulden auf den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie beruhen, dürfen Vermieter wegen Mietschulden den Mietvertrag für Wohn- und Gewerberäume zwischen dem 1. April 2020 und dem 30. Juni 2020 nicht kündigen. Gleiches gilt auch für vertraglich vereinbarte Pachtverhältnisse.

https://www.bmjv.de/kündigungsschutz

Zahlungsaufschub

Kleinstunternehmen können vorübergehend ihre Zahlungen aus Dauerschuldverhältnissen verweigern, soweit sie diese wegen der Folgen der COVID-19-Pandemie derzeit nicht erfüllen können. Das bedeutet, dass Sie von Leistungen der Grundversorgung wie Strom oder Telekommunikation nicht abgeschnitten werden können, wenn Sie Ihren Zahlungspflichten krisenbedingt nicht nachkommen.

https://www.bmjv.de/zahlungsaufschub

Aussetzung der Insolvenzantragspflicht

Die Unternehmen erhalten zusätzliche Zeit, um für ihr, durch die COVID-19-Pandemie in Zahlungsschwierigkeiten geratenes Unternehmen, staatliche Hilfen zu beantragen und Sanierungsbemühungen voranzutreiben. Weitere Informationen liefert der Rechtsanwalt.

https://www.bmjv.de/insolvenzantragspflicht

Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen

Dies gilt für Unternehmen mit ernsthaften Zahlungsschwierigkeiten und nur für "situative" Überschuldung, z. B. der Auswirkungen von Covid-19 - wenn Ihr Unternehmen schon vorher in Schwierigkeiten war, hat man i.d.R. keine Möglichkeit. Die Beantragung erfolgt direkt bei der Krankenkasse und ist entsprechend zu belegen. Bei unterschiedlichen Krankenkassen entscheidet jede Krankenkasse für sich selbst - sprechen Sie in diesem Fall mit Ihrem Steuerberater darüber.

Entschädigung bei Quarantäne der Mitarbeiter

Das Gesundheitsamt kann nach § 29 und § 30 Infektionsschutzgesetz Menschen unter Quarantäne stellen. Wenn der Betroffene krank ist, gelten die Regeln für eine Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall. Diejenigen, die ohne Krankheit vorsorglich unter Quarantäne stehen, haben gesetzlich einen Anspruch auf Verdienstausfall in Höhe Ihres Nettoentgeltes. Der Arbeitgeber übernimmt diesen zunächst. Er kann jedoch dann innerhalb von drei Monaten nach § 56 Infektionsschutzgesetz einen Antrag auf Erstattung der ausgezahlten Beträge stellen.

Entschädigung bei eigener Quarantäne

Sie können als Selbstständiger, dessen Betrieb oder Praxis während einer angeordneten Quarantäne ruht, nach § 56 Infektionsschutzgesetz bei der zuständigen Behörde den "Ersatz der in dieser Zeit weiterlaufenden nicht gedeckten Betriebsausgaben in angemessenem Umfang" beantragen. Die Beantragung erfolgt über ein Formular, welches Sie bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt auf der Webseite herunterladen können.