Finanz-Thema: Rohstoffe

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Rohstoffe im Depot: Die Mischung macht es

Rohstoffe rücken zunehmend in den Fokus von Privatanlegern.

 

Kein Wunder, konnte sich die Wertentwicklung dieser Anlageklasse in den vergangenen Jahren sehen lassen. Darüber hinaus erholten sie sich vom Einbruch durch die Finanzkrise wieder relativ schnell. So hat etwa die Feinunze Gold zwischenzeitlich die „magische“ Marke von 1.900 US-Dollar übersprungen. Gold etabliert sich zunehmend als eine Art Währungsalternative und ist im Zuge der europäischen Schuldenkrise wieder in den Mittelpunkt der Anleger gerückt. Silber hat seit März 2008 die Marke von 20 Dollar je Feinunze wieder übertroffen, der Preis für Kupfer kletterte kürzlich auf ein Zwei-Jahreshoch.

 

Das zeigt:

Die Nachfrage nach Rohstoffen (englisch: Commodities) hat sich nach den deutlichen Korrekturen der letzten Wochen wieder stabilisiert.

 

Dabei handelt es sich vermutlich nicht nur um kurzfristige Preisreaktionen, sondern um Schwankungen innerhalb eines Trends insgesamt steigender Rohstoffpreise.

 

Doch was treibt die Nachfrage bei Rohstoffen an?

 

Die wesentlichen Gründe sind Folgende:

Im Zuge der demografischen Entwicklung ist zu erwarten, dass die Weltbevölkerung um fast 40% bis 2050 auf über 9,5 Milliarden Menschen anwächst. Dies bringt eine steigende Rohstoffnachfrage mit sich.  

 

Wachsender Wohlstand in bevölkerungsreichen und wirtschaftlich stark wachsenden Ländern wie z.B. China, Indien oder Brasilien wirkt sich ebenfalls auf die Nachfrage aus.  

 

Die Weltbank geht davon aus, dass Länder mit zurzeit niedrigem Einkommen in den nächsten Jahrzehnten doppelt so schnell wachsen wie die Länder, in denen heute schon vergleichsweise hohe Einkommen erzielt werden. Dadurch entsteht in diesen Ländern eine breitere Mittelschicht. Diese stellt vermutlich im Bezug auf Ernährung, Wohnung, Transport oder Bildung ähnliche Ansprüche, wie sie zurzeit in den höher entwickelten Industrieländern beobachtbar sind.  

 

Bei einigen wichtigen Rohstoffen, wie zum Beispiel Erdöl und Kupfer, sind die leicht zu fördernden Kapazitäten bereits so weit ausgebeutet, dass sich die Erschließung weiterer Funde nur noch bei höheren Preisen lohnt.  

 

In vielen Rohstoffsegmenten wurden in den letzten Jahren kaum neue Kapazitäten geschaffen. Die Situation verschärfte sich durch die Finanzmarkt- und Schuldenkrise in den letzten Jahren. Die Kreditvergabe reduzierte sich, Anschlussfinanzierungen wurden nicht gewährt.

 

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Bitte beachten Sie diese rechtlichen Hinweise

 

 

 
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